Italienischer Espresso | Barista Royal GmbH

Italienischer Espresso

Denken wir an Espresso, denken wir automatisch an Italien. Kein Wunder, denn das Land am Mittelmeer gilt als Heimat der beliebten KaffeespezialitĂ€t. Dort nimmt sie einen hohen Stellenwert ein. Das zeigt sich unter anderem daran, dass der Espresso als „Caffù“ bezeichnet wird.

Kaffee gegen Kater – hilft das? Du liest Italienischer Espresso 6 Minuten Weiter Hochlandkaffee

Allerdings lassen sich die Italiener weniger Zeit zum Trinken als die Touristen. Sie genießen ihn im Stehen an der Theke. DafĂŒr gibt es auch einen guten Grund: Jede Kommune legt den Maximalpreis des Espressos fĂŒr die Bar fest. Wer Platz nimmt und sich bedienen lĂ€sst, muss noch mit einem Aufschlag in Form einer ServicegebĂŒhr rechnen. Dann kann das VergnĂŒgen schon deutlich teurer werden. Mehr HintergrĂŒnde und Fakten zu italienischem Espresso erfĂ€hrst Du auf dieser Seite.

Die Heimat des kleinen Schwarzen

Italien ist die unbestrittene Heimat des Espresso und gilt ohnehin als Kaffeenation. Das BohnengetrĂ€nk gehört zur Kultur des Landes. Kaffee begleitet die Einheimischen den gesamten Tag ĂŒber. Typisch ist es, den Morgen mit einem Cappuccino zu beginnen. Zum Mittag kommt am liebsten ein Macchiato in die Tasse. Der Espresso genießt zu jeder Tages- und auch Nachtzeit PopularitĂ€t. Lange braucht auch nicht nach der aromatischen SpezialitĂ€t gesucht zu werden. In jedem CafĂ© sowie in nahezu allen Bars und Restaurants lĂ€sst sich ein Espresso ordern.  

Bedeutung des Espresso fĂŒr einen Italiener

Nicht ohne Grund trĂ€gt Espresso den Beinamen „schwarzes Gold“. Das HeißgetrĂ€nk nimmt einen hohen Stellenwert ein. Nicht selten kommt es vor, dass sich die Italiener mit der Frage begrĂŒĂŸen: „Prendiamo un caffĂš?“ und das bedeutet: „Trinken wir einen Kaffee?“. Das kann bis zum Schlafengehen durchaus hĂ€ufiger geschehen. Im Durchschnitt genehmigt sich ein Italiener nĂ€mlich bis zu fĂŒnf Tassen pro Tag.

Typisch fĂŒr das GetrĂ€nk ist, dass es sich aus einem Teil Arabica und einem Teil Robusta zusammensetzt. Es ĂŒberwiegen dabei aber die Robusta-Bohnen. Obwohl sie weniger aromatisch sind, verleihen sie dem Espresso einen vollen Körper. Die Bohnen werden zumeist stĂ€rker geröstet als es im restlichen Europa praktiziert wird. Dementsprechend mag der Espresso manch einem Touristen als leicht verbrannt vorkommen. Das ist jedoch durchaus gewĂŒnscht.

Wie wird klassischer Espresso zubereitet?

Mit der klassischen Zubereitung von Espresso ist selbstverstĂ€ndlich nicht die Variante gemeint, die in vielen CafĂ©s Einzug gehalten hat: Dort werden hochmoderne Maschinen genutzt. Im ursprĂŒnglichen Sinne ist dieser Vorgang etwas sehr Traditionelles. Er lĂ€uft mit Hilfe einer Herdplatte ab und bedarf an der einen oder anderen Stelle Geschick sowie einen routinierten Umgang.

Schon beim ersten Schritt lĂ€sst sich ein Fehler begehen, der den Geschmack des Espressos zu seinen Ungunsten beeinflussen kann. Dabei geht es lediglich darum, das Wasser zu erhitzen. Es sollte schon eine erhöhte Temperatur haben, bevor es in die Espressokanne/Mokkakanne/Bialetti gegossen wird. Abzuraten ist davon, die Kanne unmittelbar auf die heiße Herdplatte zu stellen. Dann erhitzt sich diese zu sehr, woraufhin ihr Metall einen ungewĂŒnschten Eigengeschmack abgibt.

Anschließend mĂŒssen die Kaffeebohnen gemahlen werden. Das gelingt am besten mit Hilfe einer KaffeemĂŒhle, die ĂŒber ein Kegel- oder ein Scheibenmahlwerk verfĂŒgt. Diese Modelle gewĂ€hrleisten ein möglichst gleichmĂ€ĂŸiges Ergebnis und ein aromaschonendes Zerkleinern. Die Bohnen solltest du fĂŒr Espresso jedoch nicht zu fein mahlen. Das Mahlgut fĂŒllst du in den Filter der Espressokanne.

Jetzt nimmst Du das zuvor auf Temperatur gebrachte Wasser und gießt es in den dafĂŒr vorgesehenen BehĂ€lter der Maschine. Du setzt dann den mit dem gemahlenen Kaffee gefĂŒllten Filter auf.

Daraufhin kann der Kaffee auf der Platte deines Herdes kochen. WĂ€hle am besten eine mittlere Stufe, denn bei zu großer Hitze lĂ€ufst du Gefahr, dass der Espresso verbrennt. Damit genau das nicht passiert und das Wasser nach oben gedrĂŒckt wird, solltest Du die gesamte Zeit bei der Kanne bleiben. Dann hast du dir den Espressogenuss umso mehr verdient. Damit dir das GetrĂ€nk nicht zu schnell auskĂŒhlt, wĂ€rmst du die Tasse vorab noch leicht vor. 

Heutzutage setzen jedoch die Meisten Cafés eine SiebtrÀgermaschine ein. 

Faktoren fĂŒr den perfekten Espresso-Geschmack aus der SiebtrĂ€germaschine

Wie du gelesen hast, gibt es bei der Zubereitung mit einer Bialetti einiges zu berĂŒcksichtigen und ein Fehler kann den Geschmack schon negativ beeintrĂ€chtigen. Umso mehr du die einzelnen Arbeitsschritte verinnerlichst, desto besser fĂ€llt dein Ergebnis aus. Wir möchten uns hier noch einmal den wichtigsten Faktoren widmen, die ein StĂŒck italienisches Lebensflair mit Hilfe einer SiebtrĂ€germaschine in die Tasse bringen.

Die QualitĂ€t des Wassers ist nicht zu unterschĂ€tzen. Je nach Region kann es sein, dass aus deiner Leitung eher weiches oder doch hartes Wasser kommt. Gemeint ist damit der Gehalt an Magnesium- und Calcium-Verbindungen. Je höher dieser ausfĂ€llt, als umso hĂ€rter gilt das Wasser. Da diese Verbindungen einen gewissen Eigengeschmack einbringen, beeinflussen sie das Aroma des Espressos. Deswegen ist weiches Wasser besser – mittels eines Filters lĂ€sst sich die QualitĂ€t von hartem Wasser steigern.

SelbstverstĂ€ndlich hĂ€ngt vieles an der QualitĂ€t der Espressobohnen. Sie können sowohl sortenrein, als auch als Blend (Mischung) fĂŒr einen ausgezeichneten Geschmack sorgen. Der dazu gewĂ€hlte Mahlgrad ist ebenso wichtig. Er darf nicht ĂŒbermĂ€ĂŸig fein gewĂ€hlt sein. Behalte dabei im Hinterkopf, dass der BrĂŒhvorgang lediglich 25-30 Sekunden dauert. Die Espressomaschine selbst muss ein paar grundlegende Kriterien erfĂŒllen, die jedoch als obligatorisch zu betrachten sind. Sie sollte das Wasser auf eine Temperatur von maximal 95 Grad bringen und einen Druck von rund neun bar bereitstellen. Wenn du alles optimieren möchtest, wĂ€rmst du die Espressotassen vor. Dann hĂ€lt sich das GetrĂ€nk lĂ€nger frisch und kĂŒhlt nicht zu zĂŒgig aus.  

Die verschiedenen Variationen von Espresso

Espresso ist nicht gleich Espresso. Neben der klassischen Variante, die vermutlich viele Italiener prĂ€ferieren, hat dieses GetrĂ€nk eine Entwicklung vollzogen. Dadurch entstanden ĂŒber die Jahre verschiedene Variationen, die wir in diesem abschließenden Kapitel kurz vorstellen möchten.

Der Latte Macchiato dĂŒrfte jedem ein Begriff sein – hierbei handelt es sich um einen Espresso mit einer imposanten Haube aus Milchschaum. Der CaffĂš lungo entsteht durch eine grĂ¶ĂŸere Menge Wasser. Das hat zur Folge, dass er weniger stark ist und in eine grĂ¶ĂŸere Tasse gehört. Etwas mehr Wasser kommt auch beim CaffĂš americano zum Einsatz. Allerdings wird es erst nach dem BrĂŒhen hinzugefĂŒgt. Beim CaffĂš corto – alternativ auch CaffĂš ristretto genannt – erwartet Dich ein sehr krĂ€ftiger und besonders kurz gebrĂŒhter Espresso. Amaretto oder Grappa und gegebenenfalls auch andere Spirituosen verleihen dem CaffĂš coretto das gewisse Etwas. Na dann: viel Freude beim Ausprobieren!

Den italienischen Espressi kommt unser Amore E Basta Espresso am nÀchsten. Er besteht aus einer ausgewogenen Mischung aus Robusta und Arabica und hat einen intensiven und vollen Geschmack der direkt an den letzten Italien Urlaub erinnert: