Ganz ehrlich: Ohne eine gute Tasse Kaffee ist der Start in den Tag nur die Hälfte wert. Was gibt es Schöneres, als morgens beim charakteristischen Duft des frisch gebrühten Kaffees wach zu werden? Für alle Liebhaber des schwarzen Heißgetränks gehört sie daher zur Grundausstattung im Haushalt. Die Rede ist von der Kaffeemaschine. Alles, was dazu wichtig ist, gibt es kompakt zusammengefasst auf dieser Seite.

Kaffeemaschine ist nicht gleich Kaffeemaschine: In dieser Kategorie tummeln sich neben der Filterkaffeemaschine* auch der Vollautomat* oder Padmaschinen* und Kapselsysteme*. Alle verbindet miteinander, dass sie ihren Besitzern viele Arbeitsschritte abnehmen und für schnelle sowie gleichbleibende Ergebnisse sorgen. Die beliebteste Variante in Deutschland ist übrigens die Filtermaschine, die sich in rund 70 Prozent der Haushalte antreffen lässt. Die Zubereitung in der Filtermaschine funktioniert denkbar einfach: Zunächst wird Wasser erhitzt und im Anschluss in einen mit Kaffeepulver gefüllten Filter getröpfelt. In Folge dessen tropft das aromatische Schwarzgetränk in die darunter befindliche Kanne. Und ja – es gibt auch Ausnahmen. Hier findest du ein paar Filterkaffeemaschinen:

 

Einige, sogenannte Kaffeebereiter bieten auch die Möglichkeit, ganze Bohnen zu verwenden. Wir unterscheiden aber in die folgenden Typen von Kaffeemaschinen.

Glaskaffeemaschine

Eigentlich bedarf es gar nicht viel Erläuterung zur Glaskaffeemaschine. Der fertige Kaffee läuft in eine Glaskanne. Somit lässt sich auf einen Blick erkennen, wie weit der Brühvorgang bereits fortgeschritten und wann er abgeschlossen ist. Keine Angst vor kaltem Kaffee: In aller Regel steht die Kanne auf einer Warmhalteplatte, sodass das Getränk auf der richtigen Temperatur gehalten wird. Obligatorisch sind zudem oftmals verschiedene Einstellungsmöglichkeiten für das Getränk nach ganz persönlichem Geschmack. 

 

Kaffeemaschine mit Thermoskanne

Bei dieser Kaffeemaschine fließt das Getränk direkt in eine Thermoskanne. Je nach Art der Isolierung bleibt es dort zwischen sieben und acht Stunden warm. Nachdem der Kaffee durchgelaufen ist, muss lediglich der Schraubverschluss festgedreht werden. Ein einfacher wie nützlicher Tipp besteht darin, die Kanne zunächst mit heißem Wasser auszuspülen, bevor die Maschine ihre Arbeit verrichtet. Dann ist die Innenwand aufgewärmt und es lässt sich verhindern, dass der Kaffee schneller abkühlt.

 

Direktbrühsystem mit Wassertank

Das Direktbrühsystem unterscheidet sich von den beiden zuerst genannten Formen. Anders als bei diesen tropft das erhitzte Wasser nicht durch den Filter. Stattdessen wird es im Tank einmal vollständig auf eine Temperatur gebracht, die rund 90 Grad beträgt. Anschließend tritt es den Weg durch ein Ventil über den gemahlenen Kaffee an. Die Idee hinter dieser Methode beruht auf einer alten Tradition, bei der das Getränk einst per Hand überbrüht wurde. Der Vorteil liegt in einem noch aromatischeren Geschmackserlebnis.

 

Filtermaschine

In Sachen Kaffeezubereitung ist die Filtermaschine der ewige Klassiker und am häufigsten in den Haushalten anzutreffen. Sie erfordert ein Minimum an Aufwand. Der Wasserbehälter muss gefüllt und die Filtertüte vorbereitet werden. Gleichbedeutend hat der Anwender nur sehr begrenzte Möglichkeiten, um das Geschmackserlebnis zu optimieren. Dafür gibt es jedoch Tipps, wie etwa das Anfeuchten des Filters. Das hat zur Folge, dass sich die Aromen besser ausbreiten können. Ein besonders aromatischer Kaffee entsteht, wenn frisch gemahlene Bohnen zum Einsatz kommen.

In aller Regel werden für die Kaffeezubereitung mit der Filtermaschine Arabica-Bohnen genutzt. Beim Befüllen des Filters mit Kaffeepulver spielen Faktoren wie die Tassengröße oder die gewünschte Stärke eine wichtige Rolle. Als grober Richtwert gelten zwischen ein bis zwei Kaffeelöffel pro Tasse. Wichtig ist noch der Hinweis, kein kochendes Wasser für die Filtermaschine zu verwenden. Idealerweise liegt die Temperatur im Bereich von 90 bis maximal 94 Grad. Einfluss nehmen lässt sich außerdem auf die Stärke: Wem der Sinn nach mildem Kaffee steht, der gießt die gesamte Wassermenge sofort in den Filter. Darf das Getränk stärker sein, sollte das Wasser zwischendurch ablaufen. Dafür wird es in mehreren Schwallen nachgekippt.

Dosierung und perfekter Mahlgrad von Kaffee

Bei der Frage nach der richtigen Dosierung und dem Mahlgrad des Kaffees ist ein wenig Fingerspitzengefühl gefragt. Doch keine Sorge – die richtige Zubereitung lässt sich schnell erlernen. Aber warum spielen diese beiden Kriterien eine so wichtige Rolle? Stimmt einer der Parameter nicht, kann sich das auf das negativ auf das Geschmackserlebnis auswirken und es entfalten sich nicht alle Aromen.

Dabei soll zunächst geklärt werden, was es mit dem Mahlgrad eigentlich auf sich hat. Er beeinträchtigt die Extraktion. Das ist der Prozess, bei dem Wasser mit einer bestimmten Durchlaufgeschwindigkeit durch das Kaffeemehl dringt. Je nachdem wie durchlässig das Kaffeemehl ist, können sich mehr oder weniger Aromen entfalten. Entsprechend der jeweiligen Sorte und dem persönlichen Geschmack ist der Mahlgrad individuell anzupassen. Ein zu feines Mehl hat im Übrigen auch seine Nachteile: So entfalten sich womöglich zu viele Aromen und der Kaffee wird zu bitter.

Um einen groben Richtwert zu geben: Bei klassischen Filtermaschinen und der Handfilterung sollte die Mahlung bei 0,3 bis 0,5 Millimetern liegen. Dazu empfiehlt sich eine Menge von maximal 7 bis 13 Gramm Kaffeemehl für jede vorgesehene Tasse. Eine echte Unterstützung bei diesem Schritt leisten Kaffeewagen.

 

 

Ideal für Filtermaschinen

Filterkaffee

 

 

Kaffeevollautomat

Die Komplettlösung, die dem Genießer alle Arbeitsschritte abnimmt, ist der Kaffeevollautomat. Mit nur einem Knopfdruck beginnt ein Prozess, an dessen Ende die gefüllte Tasse wartet. Der Vorteil eines Vollautomaten besteht nicht nur darin, dass sich der Nutzer praktisch um nichts kümmern muss, sondern auch in einer konstanten Qualität. Die Zubereitung ist dabei denkbar frisch, denn die Kaffeebohnen werden zunächst mit Hilfe des Mahlwerks zerkleinert. Den dazugehörigen Mahlgrad gilt es im Vorfeld festzulegen.

Im Anschluss spielt sich das Geschehen in der Brühgruppe des Kaffeevollautomaten ab. Das ist das Herzstück, in welchem der Brühvorgang stattfindet. Das Pulver gelangt dafür in die Brühkammer und wird für die Zubereitung des Kaffees gepresst. Eine Pumpe sorgt dann dafür, dass anschließend Wasser mit hohem Druck durch das Kaffeepulver fließt und fertig für den Genuss in der Tasse landet. Der Kaffeesatz fällt anschließend in den sogenannten Trester und kann unkompliziert entsorgt werden. Je hochwertiger ein Kaffeevollautomat ist, umso mehr Parameter wie Mahlgrad, Wassermenge oder Temperatur sind individuell einstellbar.

 

 

Ideal für Vollautomaten

Espresso

 

Ideal für Unentschlossene

 

Das gilt es, beim Kaffeemaschinen Kauf zu bedenken

Die Vielfalt an Kaffeemaschinen ist denkbar umfangreich. Wer einen Kauf plant, steht dementsprechend vor einer großen Auswahl – und vermutlich auch einer Reihe an Fragen. Worauf sollte geachtet werden, damit das Gerät den eigenen Anforderungen gerecht wird und zu einer Anschaffung avanciert, die dauerhaft Freude macht? Einen denkbar simplen Leitfaden geben wir Dir hier an die Hand.   

Grundsätzlich ist die Überlegung anzustellen, ob eine Maschine mit Thermoskanne oder mit Glaskanne die bessere Wahl ist. Das hängt insbesondere davon ab, wie Du Deinen Kaffee zumeist trinkst. Genießt Du ihn am liebsten direkt an einem Platz, genügt vermutlich die gläserne Variante. Hältst Du Dich an verschiedenen Orten auf, lässt sich auf die Thermoskanne zurückgreifen, mit der Du den Kaffee stets warm transportierst. Feinschmecker treffen ihre Wahl womöglich mit dem Direktbrühsystem, das ihnen noch mehr Aroma in die Tasse bringt. Generell eignen sich Filterkaffeemaschinen im Übrigen für Vieltrinker und sind somit auch die ideale Anschaffung für Büros oder alle anderen Einrichtungen, wo einige Personen mit der Leidenschaft für das schwarze Heißgetränk aufeinandertreffen.

 

Kaffeemaschine entkalken: So wird’s gemacht

Ohne Wasser gibt es selbstverständlich keinen Kaffee – doch damit geht auch eine Kalkbildung einher. Früher oder später ist es daher erforderlich, das Gerät zu pflegen und es dementsprechend zu entkalken. Jedes Modell kann etwas anders sein und aus diesem Grund raten wir dazu, zunächst einen Blick in das Handbuch zu werfen. Dort sind alle erforderlichen Pflegehinweise aufgeführt und es wird auf mögliche Besonderheiten verwiesen.

Damit eng verknüpft ist die Frage nach dem richtigen Entkalkungsmittel. Welches hierfür geeignet ist, sollte ebenfalls in der Anleitung zur Kaffeemaschine vermerkt sein. Zu meiden sind erfahrungsgemäß Essig- und Mineralsäure. Besonders leichtes Spiel hast Du bei Glaskannen. Diese gibst Du ohne Probleme in die Spülmaschine. Von vielen Kaffeemaschinen wirst Du zudem automatisch darauf hingewiesen, wann es Zeit für eine Entkalkung ist. Sollte das nicht der Fall sein, dann behältst Du die Richtlinie im Hinterkopf, dass Du Dich diesem Vorgang zwischen zwei und vier Mal pro Jahr widmen solltest. Das hängt schließlich auch davon ab, welchen Härtegrad das Wasser in Deiner Region aufweist und wie oft Du die Maschine im Einsatz hast. 

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