Benannt nach dem Erfinder Alfonso Bialetti gilt der Espressokocher mit den acht Ecken unlängst als Klassiker. Seit 1933 gibt es diese kleinen Haushaltshelfer, die noch immer rund 90 Prozent der italienischen Familien nutzen. Das bekannteste Produkt hört auf die Bezeichnung Moka Express, besteht aus doppelt gedrehtem Aluminium und gilt als langlebig sowie ausgesprochen robust. Hier findest du die schönsten Bialetti Mokkakannen: 

 

 

 

Die Entstehung der Bialetti Kaffeekanne

Als Erfinder der Bialetti Kaffeekanne trug sich der Italiener Alfonso Bialetti in die Geschichtsbücher ein. Geboren wurde er 1888 in Omegna, das in der Region Piemont liegt. Er hatte 1933 eine geniale Idee. Aluminium galt als das Metall seines Heimatlandes schlechthin und für Kaffeegenuss waren und sind seine Landsleute ohnehin bekannt. Bis dato tranken sie das beliebte Bohnengetränk vornehmlich in Espressobars.

Das änderte sich, als Bialetti die „Moka Express“-Kanne auf den Markt brachte. Nun ließ sich Kaffee auch in den eigenen vier Wänden schlürfen. Dementsprechend darf seine Entwicklung durchaus als eine kleine Revolution verstanden werden. Bialetti zu Ehren entstand das bis heute typische Logo der Marke: „Omino con I baffi“ bedeutet „der kleine Mann mit dem Schnurrbart“ und ist eine liebevolle Karikatur des Erfinders.

Im Laufe der Jahre setzte der Hersteller seinen Erfolg fort, was nicht zuletzt auch an seinen Weiterentwicklungen lag. Irrtümlicherweise wird übrigens bei Bialetti von Espressokochern gesprochen. Das ist nicht korrekt, denn um Espresso zuzubereiten, bedarf es eines Drucks von neun bar. Mit dieser Herdkanne wird dieser nicht erreicht: Stattdessen sind nur etwa 1,5 bar möglich. Im Ergebnis entsteht daher schlicht und ergreifend Kaffee. Aus diesem Grund hat die Bialetti weitere Bezeichnungen wie „Caffettiera“ – Italienisch für Kaffeekanne – oder „la Macchinetta“, die kleine Maschine, erhalten.

Zubereitung von Kaffee mit der Bialetti

Wie bereitest du deinen Kaffee mit Hilfe der Bialetti Kanne zu? Die Antwort darauf liefern wir dir in diesem Abschnitt.

Zunächst schraubst du die Kanne auseinander und spülst sie mit heißem Wasser aus. Den unteren Teil füllst du schon mit erhitztem Wasser und verringerst damit die Zeit, die sie auf der Herdplatte verbringt. Außerdem verhinderst du auf diese Weise, dass sich die Bialetti zu stark aufheizt und ein womöglich bitterer Geschmack entsteht.

Mahle dann die Kaffee- oder Espressobohnen mit einem feinen Mahlgrad. Falls du dich an dieser Stelle fragst, welches Verhältnis du wählen solltest: Auf eine Wassermenge von 200 Millilitern verwendest du etwa 22 Gramm Kaffeepulver.

In der Folge gibst du das Pulver in das dafür vorgesehene Sieb. Angedrückt wird das Kaffeepulver in der Bialetti nicht. Die Kanne schraubst du daraufhin zusammen und stellst sie bei mittlerer Hitze auf den Herd. Achte darauf, dass die Temperatur nicht zu hoch ist, da Dein Kaffee ansonsten verbrennen könnte.

Bleibe die gesamte Zeit in der Nähe der Kanne und warte, bis der Kaffee aus dem Steigrohr tritt. Schaue am besten zwischendurch nach, indem du den Deckel leicht öffnest. In aller Regel dauert dieser Vorgang nicht mehr als drei Minuten. Das typische Geräusch der Bialetti Kanne ist das Signal für dich, sie vom Herd zu nehmen. Zum Abschluss brauchst du das Getränk nur noch in eine Tasse geben und genießen.

Die verschiedenen Ausführungen der Bialetti Kanne

Bialetti ist nicht gleich Bialetti. Es gibt verschiedene Ausführungen der charakteristischen Kaffeekanne, auf die wir in diesem Kapitel noch etwas detaillierter eingehen möchten.

Bialetti Moka

Sie gilt als der absolute Klassiker und ist denkbar weit verbreitet. Mittlerweile ging sie mehr als 300 Millionen Mal über die Ladentheke und ist nicht nur als Moka Express, sondern auch als „Caffettiera“ und „la Macchinetta“ bekannt. Seit den 1950er-Jahren hat sie in so vielen Haushalten Italiens Einzug gehalten: Heute ist sie in neun von zehn zu finden. Innerhalb weniger Minuten bereitest du mit der achteckigen Kanne starken Kaffee zu. Charakteristisch ist jedoch nicht nur die Form, sondern auch das Material: Die Bialetti Moka besteht seit je her aus Aluminium. Der Vorteil ist darin zu sehen, dass sich die Wärme optimal verteilen kann und sich die Aromen besser entfalten.

Bialetti Venus

Ähnlich wie die Bialetti Moka, nur noch eine Nuance stilvoller: Das ist die Bialetti Venus. Sie besteht allerdings aus Edelstahl und wirkt optisch schlanker. Wie bei allen anderen Modellen gehört ein hitzebeständiger Griff zu den Merkmalen der Kanne. Der daraus resultierende Kaffee wird vermehrt als sanfter gegenüber anderen Kannen beschrieben.

Bialetti Brikka

Moderner als das Original, dafür aber von der Handhabung identisch – somit lässt sich die Bialetti Brikka treffend beschreiben. Es ist das erste Modell der Marke, welches beim Kochen eine Crema erzeugt. Dafür verfügt es über ein innovatives Druckventil am oberen Ende des Steigrohres. Es vermag das Wasser im Kessel solange zurückzuhalten, bis der doppelte Druck erreicht ist, den ein konventioneller Herdkocher ermöglicht.

 

 

 

Espresso für deine Bialetti

Espresso

 

Espresso für Unentschlossene

 

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