Salz im Kaffee | Barista Royal GmbH

Salz im Kaffee

Das passiert schon mal: Anstelle von Zucker hast du deinem Kaffee versehentlich Salz beigefügt. Doch das muss kein Fauxpas sein, denn tatsächlich kann eine kleine Prise in unserem Lieblingsgetränk für einen ganz besonderen Effekt sorgen. 
Kann Kaffee ablaufen? Du liest Salz im Kaffee 4 Minuten Weiter Specialty Coffee

Genutzt wird diese Wirkung insbesondere dann, wenn der Kaffee bitter schmeckt. Wir klären dich darüber auf, warum Salz hilft und welche weiteren Gründe für die Bitterkeit denkbar sind – und natürlich, wie du ihnen am besten beikommst.  

Warum Salz in den Kaffee geben?

Fangen wir mal mit den Grundlagen an: Insgesamt kennen wir fünf Geschmäcker: Salzig, süß, sauer, bitter und umami. Bei bitter gibt es eine Besonderheit. Die Geschmacksknospen setzen ein Kalzium-Ion frei. Dieses sendet wiederum ein Signal an unser Gehirn und teilt ihm mit, dass etwas bitter ist. Und jetzt kommt die Rolle von Salz ins Spiel. Es unterstreicht süß, umami und sauer auf zusätzliche Weise. Ganz anders im Falle von bitter: Diesen Geschmack überschreibt es. Wenn der Kaffee dir also zu bitter erscheint, dann hilft eine Prise Salz dabei, es zu unterdrücken und die natürlichen Aromen noch zu betonen. 

Wer das probieren möchte, sollte sich aber auch wirklich an eine Prise halten und es nicht übertreiben. Ansonsten besteht die Gefahr, dass dein Kaffee am Ende versalzen ist. Das Natrium hat übrigens noch einen weiteren Vorteil. Es lässt die Säuren verschwinden, welche gerade in der Kombination mit Milch zutage treten. Genau deswegen unsere Anregung: Wenn der Kaffee zu bitter oder zu sauer ausfällt, probiere es nicht mit Milch und Zucker. Damit überdeckst du die feinen Aromen des Kaffees. Das bittere Aroma weicht nicht, sondern es kommt nur eine süße Note hinzu.

Stattdessen kann ein wenig Salz eher den gewünschten Effekt erzielen. Du hast die Möglichkeit, eine Prise entweder schon vor der Zubereitung in das Kaffeepulver zu geben oder dem gebrühten Kaffee etwas beizumischen.  

Mögliche Gründe für einen bitteren Kaffeegeschmack

Wir möchten jedoch nicht nur darauf schauen, wie sich bitterer Kaffeeschmack neutralisieren lässt, sondern es soll ebenso auf die Ursachen eingegangen werden. Dafür kann es gleich eine ganze Reihe an Gründen geben. Einer davon ist die Koffeinmenge. Je mehr Koffein enthalten ist, desto bitterer zeigt sich das Aroma. Die Röstung nimmt ebenfalls entscheidend Einfluss: Sehr dunkle Bohnen sind in der Regel bitter, während sehr helle für einen höheren Gehalt an Säure stehen. 

Achte außerdem bei der Zubereitung auf den korrekten Mahlgrad deines Kaffees. Wenn du ihn zu fein wählst, hat das Pulver eine größere Oberfläche für das Wasser, wodurch insgesamt mehr Bitterstoffe herausgelöst werden. Wichtig sind des Weiteren die regelmäßige Pflege und Reinigung der Kaffeemaschine. Spüle sie mit warmem Wasser aus – das löst die Kaffee-Öle heraus, die dem Kaffee ansonsten ebenfalls eine bittere Note verleihen. Und da wir schon bei der Maschine angelangt sind: Kommt es zu Kalkablagerungen, nimmt auch das einen negativen Einfluss auf das Ergebnis in der Tasse. Zu guter Letzt ist ein Blick auf die Brühtechnik zu richten: Je länger du den Kaffee brühst, umso mehr Bitterstoffe werden herausgelöst.

Salz im Kaffee hilft nicht? Das könnte die Lösung sein

Haben auch diese Hinweise nichts geholfen und eine Prise Salz nicht die gewünschte Abhilfe geschaffen, gibt es noch ein paar weitere Stellschrauben. Auf das gründliche Säubern der Maschine sind wir schon eingegangen. Nach einigen Jahren des Gebrauchs ist es unter Umständen sinnvoll, das Gerät einmal einer Grundreinigung zu unterziehen. Die dazugehörigen Utensilien wollen gleichermaßen berücksichtigt sein, denn hier sammeln sich ebenfalls Kalk und Kaffee-Öle. Bei besonders kalkhaltigem Wasser macht es zudem Sinn, einen Filter zu verwenden.

Und ja – manchmal sind es vielleicht ganz banale Dinge. Achte auf die richtige Wassertemperatur. Idealerweise sollte diese zwischen 92 und 96 Grad liegen. Die perfekte Brühzeit bewegt sich zwischen vier und sechs Minuten. Das Material deiner Kaffeekanne ist auch nicht unbedeutend. Porzellan und Glas sind optimal, da sie den Geschmack selbst nicht negativ beeinflussen und außerdem die Aromen bestmöglich konservieren. Wenn der Kaffee abkühlt, ist Aufwärmen nicht empfehlenswert. Schütte das Getränk nicht weg, sondern stelle es in den Kühlschrank. Daraus kannst du im Anschluss eine frische Spezialität wie beispielsweise Eiscafé zaubern.

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