Wie wird Kaffee angebaut? | Barista Royal GmbH

Wie wird Kaffee angebaut?

Was haben Wein und Kaffee gemeinsam? Ja, sie sind beide Genussmittel – eines ohne und eines mit Alkohol. Doch darum soll es an dieser Stelle nicht gehen. 

Wir zielen vielmehr darauf ab, dass beide stark von der Niederschlagsmenge, den Sonnenstunden sowie dem Boden abhängig sind. Bleiben wir mal beim Bohnengetränk und schauen uns genauer an, wie es angebaut wird. 

Die idealen Voraussetzungen für den Kaffeeanbau

Bestimmt hast Du schon einmal etwas vom Kaffeegürtel gehört. So wird die Region genannt, die sich um den gesamten Äquator erstreckt. Diese Bezeichnung trägt sie deswegen, da dort die besten Voraussetzungen für den Anbau von Kaffee vorherrschen. Wie schon eingangs erwähnt, kommt es im Wesentlichen auf drei Kriterien an: Die ideale Niederschlagsmenge, das richtige Maß an Sonne und eine optimale Zusammensetzung des Bodens. Von diesen Faktoren hängt letztlich stark ab, wie der Kaffee am Ende schmeckt.

Die Pflanzen gelten dabei als recht sensibel. Wie sich anhand der Namensgebung schon erahnen lässt, ist  Robusta gegenüber Arabica die widerstandsfähigere Sorte. Ein ausgeglichenes Klima gilt als besonders wichtig. Weder zu große Hitze, noch zu niedrige Temperaturen sind dafür gewünscht. Genügend Niederschlag und Schatten gelten als weitere Ansprüche, die von der Kaffeepflanze gestellt werden. Was den Boden anbelangt, so sollte dieser leicht sauer sein. Ein pH-Wert zwischen fünf und sechs erweist sich dabei als ideal. In Äthiopien, dem Ursprungsland des Kaffees, herrscht genau dieser Untergrund vor, was auf früheren Vulkanismus zurückzuführen ist. Bekanntermaßen sind gerade diese Böden besonders

Kaffeeanbau - Barista Royal

So wachsen Kaffeepflanzen

Eine durchschnittliche Höhe von bis zu dreieinhalb Metern ist bei Kaffeepflanzen üblich. Sie gedeihen bei einer Niederschlagsmenge von 1.500 bis 2.000 Litern pro Jahr am besten. Zu viel Sonnenlicht dürfen sie jedoch nicht abbekommen. Etwa fünf Stunden am Tag sind der Idealzustand. Temperaturen zwischen 20 und 26 Grad sind tagsüber perfekt. Nachts sollte das Quecksilber bestenfalls nicht unter die Marke von 15 Grad rutschen. Schon bei einem leichten Frost reagieren die Pflanzen empfindlich.

Insgesamt gibt es rund 60 Kaffeesorten. Von Bedeutung für den Weltmarkt sind jedoch nur Arabica und Robusta . Die sensibleren Arabica-Pflanzen gelten als anfällig für Kaffeerost, einen Pilz, der sie befällt. Sie bevorzugen außerdem Höhen von 400 bis gut 2.000 Metern. Deswegen ist alternativ auch von Hochlandkaffee die Rede. Da sie einen allgemein höheren Aufwand einfordern, sind Arabica-Bohnen teurer. Robusta gedeiht schon von 0 bis 900 Metern. Selbst längere Zeit mit großer Hitze beeinflusst die Pflanzen kaum.

Ein genauerer Blick auf die Kaffeeplantagen

Der Weg einer Kaffeepflanze beginnt zunächst in einer „Nursery“. Sie lässt sich mit einer Baumschule vergleichen. Die Bauern wählen grüne Bohnen aus, die locker mit nährstoffreicher Erde bedeckt werden. Im Übrigen sind die Kaffeebohnen frei von Hülle und Fruchtfleisch. Nach regelmäßigem Bewässern sprießen die Keimlinge schon nach einigen Tagen. Ein Jahr später geht ihre Reise als junge Sträucher weiter auf die großen Plantagen. Üblich ist, einen Abstand von einem bis drei Metern zwischen den einzelnen Pflanzen zu lassen.

Eine gängige Praxis besteht darin, sogenannte „Coffie Mamas“ an verschiedenen Stellen auf den Plantagen anzubauen. Zumeist sind das Pfefferbäume oder Bananenpflanzen. Sie sorgen zum einen für eine gesunde Mischkultur und spenden dem Kaffee den nötigen Schatten. Erstmaliges Abernten der Sträucher erfolgt nach drei bis vier Jahren. Trotz der gängigen Wuchshöhe von dreieinhalb Metern stutzen die Bauern ihre Pflanzen auf eineinhalb bis zwei Meter. Gerade dort, wo noch von Hand geerntet wird, ist es für die Pflücker komfortabler, an die Früchte zu gelangen. Der maximale Ertrag eines Kaffeestrauchs lässt sich nach etwa zehn Jahren erwarten. Ihre Fruchtbarkeit verlieren sie jedoch erst nach ungefähr der doppelten Zeit. Dann kommt es zum Austausch von neuen Pflanzen. 

Die Reifezeit des Kaffees hängt von den jeweiligen Bedingungen des Anbauortes ab. Im Laufe dieser Zeit verändert sich die Farbe der Kirschen von Grün auf Gelb bis hin zu Rot. Der Vollständigkeit halber sei darauf hingewiesen, dass die Sorte Yellow Burbon gelb bleibt, wenn sie reif ist. Auch die Zeit der Ernte ist von Region zu Region unterschiedlich. In Kolumbien sind bis zu drei Ernten pro Jahr möglich. Andere Länder wie Äthiopien können nur einmal pro Jahr Früchte abnehmen. 

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