Kaffe, Caffee, Kaffee oder Cafee?

Kaffe, Caffee, Kaffee oder Cafee?

Alles Kaffee, oder was? So vielseitig das schwarze Heißgetränk sein kann, so scheint es sich auch zumindest annähernd bei der Schreibweise zu zeigen. Das mag schon einmal an der einen oder anderen Stelle für Verwirrung zu sorgen. Gerade beim Bemühen der Suchmaschine werden uns verschiedene Alternativen präsentiert, obwohl sich viele eigentlich sicher sind: Der Kaffee kommt in die Tasse und im Café wird er getrunken.

Doch woher stammen Begriffe wie Cafee, Caffee oder vielleicht gar Kaffe? Interessant und berechtigt ist diese Frage zweifelsohne, gibt es doch eine markante Anzahl an Suchanfragen für diese Wörter. Wer sich dann etwas Zeit nimmt und stichprobenartig auf Homepages klickt, die sich mit dem schwarzen Gold beschäftigen, wird in den allermeisten Fällen die vertraute Schreibweise Kaffee finden. Zugegeben: Hin und wieder gibt sich auch der englischsprachige Coffee zu erkennen und womöglich verzichten manche auf den Apostroph beim Café.

Ein genauerer Blick auf Kaffee, Café und Co.

Wer könnte bei dieser Frage wohl besser weiterhelfen als der allwissende Duden? Nehmen wir mal eines vorweg: Weder der Kaffe noch der Caffee oder gar der Cafee haben darin einen Platz gefunden. Umso naheliegender ist es also, dass es sich hier um klassische Schreibfehler handelt. Es gibt auch einen guten Grund, warum diese in der Anzeige der Suchmaschine landen. Gerade bei der schnellen Eingabe am PC oder dem Smartphone passiert es schon mal, dass ein Buchstabe versehentlich unterschlagen oder doppelt eingetippt wird.

Das wiederum kann die große Stunde cleverer Suchmaschinen-Optimierer sein. Sie lenken ihre Internetpräsenz bewusst auf diese Flüchtigkeitsfehler. Somit haben sie einen Vorteil gegenüber den Mitbewerbern, die ihre Inhalte nicht darauf ausrichten. Die Seiten sind aber schließlich so konzipiert, dass dort das falsch geschriebene Keyword nicht auftaucht – das würde immerhin ihre Qualität herabstufen. Und die Suchmaschinen wiederum sind mittlerweile ohnehin so smart, dass sie auch bei nicht ganz korrekten Anfragen wissen, worauf der Nutzer hinausmöchte.

Genug mit diesem kleinen Internet-Exkurs. Wenn wir schon mal den Duden aufgeschlagen haben, dann möchten wir die Gelegenheit gleich nutzen und nachsehen, was bei den korrekten Wörtern vermerkt ist. Als Synonyme für Kaffee nennt das Nachschlagewerk Bohnenkaffee, Espresso, Mokka, das umgangssprachliche „Käffchen“ oder auch die nicht ganz so nett gemeinte Brühe.

Und wie sieht es mit dem Café aus? Alternativ lässt sich auch von einem Kaffeehaus sprechen, wobei wir es mit einem typischen Begriff unserer österreichischen Nachbarn zu tun haben. Ebenso möglich sind die Wörter Kaffeestube, Bistro und ja – selbst die Konditorei – ist im etwas entfernteren Sinne eine Option. Letztlich kann Café auch in Gesellschaft mit anderen Begriffen für bestimmte Spezialitäten vorkommen. Kleine Kostprobe gefällig? Café Crema, Café au Lait oder Café Cortado sind ein paar der Beispiele.  

 

Schreibweise egal: Kaffee der schmeckt!

Filterkaffee

 

Kaffee für Unentschlossene