Kalter Kaffee Spezialitäten | Barista Royal GmbH

Kalter Kaffee Spezialitäten

Kalter Kaffee schmeckt nicht - weg damit oder können wir den doch noch verwenden? Hier sind ein paar Inspirationen für Dich, was Du mit kaltem Kaffee alles zaubern kannst.
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Sind wir mal ehrlich: Kalter Kaffee hat eigentlich kein besonders gutes Image. Verbleibt er als Rest in der Kanne, wird er zumeist weggeschüttet, denn das Bohnengetränk schmeckt heiß oder zumindest warm am besten. Außerdem kennen wir kalten Kaffee als Redewendung, womit ein schon längst bekannter Sachverhalt gemeint ist. Es wird Zeit, mal mit Vorurteilen aufzuräumen. Wir tun etwas dafür und präsentieren einige leckere Kreationen, die kalten Kaffee in ein ganz anderes Licht rücken.

Der Klassiker: Eiskaffee 

Zu Beginn wollen wir unser kreatives Pulver nicht sofort verschießen, sondern starten zunächst mit einer Spezialität, die den meisten bereits vertraut sein dürfte. Die Rede ist von konventionellem Eiskaffee, der sich denkbar simpel zubereiten lässt. Du brauchst dafür nur Kaffee, den Du beispielsweise mit dem Handfilter oder der klassischen Filtermaschine herstellst. Dann gewährst Du ihm ausreichend Zeit zum Abkühlen. Im Anschluss erhält die zweite wichtige Komponente ihren Auftritt: Ein oder zwei Kugeln Eis machen das Getränk erst zu dem, was es ist. Perfekt eignet sich dafür im Übrigen die Geschmacksrichtung Vanille, aber selbstverständlich sind auch alle anderen Sorten denkbar. Als Krönung kannst Du Schlagsahne darüber geben und sie noch mit ein paar Schokostreuseln veredeln. 

Machen wir keinen Hehl daraus: Kalorienarm ist dieses Getränk selbstverständlich nicht. Für wen das eine zu große Sünde darstellt, haben wir noch eine diätfreundliche Alternative. Anstelle von herkömmlichem Eis nimmst Du Eiswürfel – eine Erfrischung erhältst Du damit allemal. Und das Aroma verfeinerst Du nach Bedarf mit einer Prise Zimt. 

Instant-Erfrischung: Café Frappé

Klingt irgendwie Französisch, ist es aber nicht. Vermutlich stammt Café Frappé aus Griechenland. Wie so oft, soll auch hier die Redewendung „Not macht erfinderisch“ zugetroffen haben. Da dem vermeintlichen Schöpfer dieser Spezialität kein heißes Wasser zum Aufbrühen seines Instant-Kaffees zur Verfügung stand, nutzte er schlichtweg kaltes. Es gibt weitaus kreativere Entstehungsgeschichten, aber dafür bietet das Getränk eine erfrischende und leckere Abwechslung, gerade an heißen Tagen. Gleichzeitig sei aber auch dazu gesagt, dass es sich um keine kalorienarme Spezialität handelt. Das wird Dir bei der Beschreibung für das Zubereiten deutlich.

Du gibst zunächst ein bis zwei Esslöffel Instantkaffee in ein hohes Glas. Tendenziell kannst Du auch klassischen Filterkaffee wählen – die optimale Lösung ist das jedoch nicht, da Dir damit nur bedingt ein schaumiges Ergebnis gelingen wird. Es folgt etwas kaltes Wasser, sodass etwa ein Achtel des Glases gefüllt ist. Im Anschluss benötigst Du einen Stabmixer oder Milchaufschäumer, um eine schaumige Konsistenz zu erzeugen. Rund die Hälfte des Glases wird dann davon eingenommen sein. Es folgen ein paar Eiswürfel und Du gießt zwei bis drei Esslöffel Milch hinzu. Wer nicht auf die Kalorien schauen möchte, entscheidet sich womöglich für Kondensmilch. Falls Du keine Laktose vertragen solltest, gibt es auch geeignete Alternativen wie Mandelmilch oder Kokosmilch. 

Den Rest füllst Du noch einmal mit Wasser auf. Wünscht Du es noch eine Nuance süßer, greifst Du zu etwas Zucker, Honig oder Agavendicksaft. Alles, was Dir dann noch zu Deinem Kaffeeglück fehlt, ist ein Strohhalm zum

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Cappuccino eiskalt: Frappuccino 

Frappuccino und Cappuccino sind nicht nur sprachlich eng verwandt, sondern auch hinsichtlich ihrer inneren Werte. Beide bestehen im Wesentlichen aus Espresso und Milch. Frappuccino wird – wie könnte es für die in dieser Kategorie vorgestellten Getränke anders sein – kalt genossen. Aus diesem Grund ist er zusätzlich noch mit Eiswürfeln versehen. Wenn Du die Spezialität bestellst, bekommst Du sie in aller Regel noch etwas spektakulärer serviert als es beim klassischen Cappuccino der Fall ist. 

Gut Ding will Weile haben: Cold Brew Kaffee

Der Cold Brew hat sich unlängst zu einem echten Trendgetränk entwickelt. Bis zum Genuss ist jedoch etwas Geduld gefragt. Frischer, grob gemahlener Kaffee wird dafür in kaltes Wasser gegeben und muss anschließend für die Dauer mehrerer Stunden ziehen. Im Fachjargon ist dann von der sogenannten Full Immersion Methode die Rede. Über die lange Zeit bekommt der Kaffee Gelegenheit, sein gesamtes Aroma zu entfalten, während weniger Bitterstoffe herausgelöst werden. Das Getränk schmeckt ähnlich wie aus der French Press und überzeugt mit einem vollen Körper. 

Natürlich lässt sich der Cold Brew längst nicht nur pur genießen. Es gibt verschiedene Variationen, wie zum Beispiel nach dem Vorbild des klassischen Eiskaffees mit etwas Vanilleeis. Alternativ dazu kannst Du ihn auch mit einem Sirup, Likören, Fruchtsäften oder Milcharten veredeln. 

Tröpfchenweise zum Genuss: Cold Drip Kaffee

Anstelle des Full Immersion Prinzips kommt für Cold Drip Kaffee die Pour Over Methode zur Anwendung. Was bedeutet das und wie funktioniert es? Verwendet wird dafür ein Dripper. In einem Filter befindet sich der gemahlene Kaffee. Darauf trifft anschließend tröpfchenweise das in diesem Fall kalte Brühwasser. Ähnlich wie beim Cold Brew ist auch beim Cold Drip Geduld gefragt. Rund zwei bis drei Stunden dauert der Vorgang. Als Ergebnis erhältst Du ein erfrischendes, fruchtiges und komplex schmeckendes Kaffeegetränk mit intensiven Aromen.

Auch hier kannst Du noch für das gewisse Etwas sorgen, indem Du dem Cold Drip Kaffee beispielsweise einen Schuss Tonic, etwas Zitronensaft oder ein wenig Milch hinzugibst. 

Das etwas andere Frühstück: Kaffee als Smoothie

Beim Wort Smoothie denkt jeder zunächst an ein vitaminreiches Getränk aus Früchten – aber Kaffee? Ja, tatsächlich mag sich dadurch ein leckerer Drink zu ergeben, bei dem Deiner Kreativität kaum Grenzen gesetzt sind. Du hast die Möglichkeit, verschiedene Komponenten miteinander zu kombinieren. Du kannst klassische Milch, aber auch Milchalternativen wie einen Mandeldrink oder Kokosmilch verwenden. Dazu nutzt Du Obst wie eine Banane oder Blaubeeren. Weitere mögliche Bestandteile eines Kaffee Smoothies sind Haferflocken und Chia-Samen. 

Etwas Honig oder eine Prise Zimt sorgen für einen noch vielfältigeren Geschmack. Du bereitest den Kaffee entweder schon am Abend zu und frierst ihn anschließend über Nacht ein oder falls Du es nicht so aufwendig magst, gibst Du am Morgen einfach ein paar Eiswürfel hinzu. Alle Zutaten werden im Mixer vermischt und dann dem Kaffee

Affogato Barista Royal

Im Kaffee ertrunken: Affogato al caffè

Für Affogato al caffè brauchst Du Espresso und Eis. Falls Dich der sprachliche Hintergrund interessiert: „affogato“ bedeutet ertrunken. Gemeint ist damit das Eis, das im Espresso gewissermaßen baden geht. Auch hier sind ein bis zwei Kugeln Vanille die gängigste Zutat, doch daran bist Du nicht gebunden. Optional kannst Du auch ein Eis am Stiel mit Schokoladenüberzug verwenden. 

Es sei aber auch dazu gesagt, dass dieses Getränk nicht vollständig kalt ist, sondern eher bei moderater Temperatur genossen wird. Den Espresso gießt Du in ein Glas, in dem sich das Eis befindet. Dann beginnt das Ganze an zu schmelzen. Wir wünschen Dir viel Spaß dabei, diese und alle anderen hier vorgestellten Kreationen auszuprobieren und lieben zu lernen.